Crece Selva Misionera wächst: Eine konkrete Möglichkeit zur Kompensation des CO₂-Fußabdrucks

Im Dezember 2025 wurde die erste Erfahrung der Kompensation von Kohlendioxid über das Projekt Crece Selva Misionera (CSM) umgesetzt. Mit diesem Projekt, haben Hora de Obrar und die Gemeinden der Evangelischen Kirche am La Plata schon 385.000 Bäume in der argentinischen Provinz Misiones gepflanzt, um den Regenwald wieder aufzuforsten. 

Das GAW-Württemberg ermittelte ihren CO₂-Fußabdruck und entschied sich, diesen durch Aufforstungsmaßnahmen im Paraná-Regenwald zu kompensieren. Dank dieser Entscheidung werden 112 Tonnen Kohlendioxid (CO₂) durch die Pflanzung von 280 einheimischen Bäumen kompensiert. Damit wird zur Wiederherstellung des Waldes, zur Kohlenstoffbindung sowie zur Stärkung lokaler Initiativen mit positivem ökologischem und sozialem Impact beigetragen.

Crece Selva Misionera bietet eine konkrete und transparente Form der Emissionskompensation: Es geht nicht nur darum, Bäume zu pflanzen, sondern degradierte Ökosysteme zu regenerieren, lokale Kompetenzen zu stärken und eine gerechtere Beziehung zwischen Menschen und ihrem Territorium zu fördern.

Das Projekt verbindet ökologische, soziale und gemeinschaftliche Kriterien und versteht die Kompensation des CO₂-Fußabdrucks als Teil einer ethischen Verantwortung angesichts der Klimakrise.

Michael Proß, Geschäftsführer der GAW-Württemberg, betonte die Bedeutung konkreter Verpflichtungen im Umgang mit den Umweltauswirkungen institutioneller Aktivitäten:

„So sehr wir uns auch bemühen – unsere Arbeit lässt sich nicht ohne CO₂-Emissionen durchführen. Für uns ist es daher eine Frage der Verantwortung, das ausgestoßene CO₂ zu kompensieren, auch gegenüber zukünftigen Generationen.“

Proß wies zudem darauf hin, dass es heute zwar zahlreiche Angebote zur Emissionskompensation gebe, jedoch nicht immer klar sei, wie diese in der Praxis umgesetzt werden.

„Deshalb freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Projekt von Hora de Obrar, weil wir transparent sehen können, auf welche Weise das CO₂ kompensiert wird“, erklärte er.

Besonders hob er auch die enge Zusammenarbeit des Projekts mit lokalen Gemeinschaften hervor, die – so betonte er – eine größere langfristige Nachhaltigkeit gewährleistet.

Diese erste Erfahrung stellt einen wichtigen Meilenstein für Crece Selva Misionera dar und lädt andere Organisationen, Institutionen und Unternehmen ein, die klimatischen Auswirkungen ihrer Aktivitäten verantwortungsvoll zu übernehmen.

Die Kompensation des CO₂-Fußabdrucks ist nicht nur eine Umweltmaßnahme, sondern auch eine ethische Entscheidung für den Schutz des Lebens – heute und in Zukunft.

Wenn Ihre Institution ihren CO₂-Fußabdruck über Crece Selva Misionera kompensieren möchte, schreiben Sie uns gerne an: daiana.laguna@horadeobrar.org.ar

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